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Verordnung
 zur Änderung der Verordnung
über die Dienstflagge für Schiffe und Boote der Volksmarine

vom 5. Juli 1966

Die Verordnung vom 27. Oktober 1960 über die Dienstflaggen für Schiffe und Boote der Volksmarine (GBl. II. S. 407) wird wie folgt geändert:

§ 1
§ 2 der Verordnung erhält folgende Fassung:
  "(1) Für Schiffe und Boote der Volksmarine wird eine besondere Dienstflagge eingeführt. Das Recht zum Führen dieser Flagge wird durch das Flaggenzertifikat nachgewiesen.
  (2) Die Dienstflagge für Kampfschiffe und –boote der Volksmarine (Anlage 1) trägt auf rotem Grund einen waagerechten schwarz-rot-goldenen Mittelstreifen. Die Breite des Mittelstreifens beträgt ein Drittel der Breite der Flagge. In der Mitte befindet sich das Staatswappen der Deutschen Demokratischen Republik, umgeben von einem einfachen gold-gelben Lorbeerkranz. Der Durchmesser des Staatswappen mit Lorbeerkranz verhält sich zur Breite der Flagge im Verhältnis 2 : 3. Die Breite der Dienstflagge verhält sich zu ihrer Länge wie 3 : 5.
  (3) Die Dienstflagge für Hilfsschiffe der Volksmarine (Anlage 2) trägt auf blauem Grund einen waagerechten schwarz-rot-goldenen Mittelstreifen. Die Breite des Mittelstreifens beträgt ein Drittel der Breite der Flagge. In der Mitte befindet sich das Staatswappen der Deutschen Demokratischen Republik, umgeben von einem einfachen gold-gelben Lorbeerkranz. Der Durchmesser des Staatswappen mit Lorbeerkranz verhält sich zur Breite der Flagge im Verhältnis 2 : 3. Die Breite der Dienstflagge verhält sich zu ihrer Länge wie 3 : 5.
  (4) Die Zeichen der Dienste der Volksmarine sind an der dem Stock abgewandten Seite im oberen Drittel zu führen.“
 
§ 2
Diese Verordnung tritt mit ihrer Verkündigung in Kraft.
 
Berlin, den 5. Juli 1966
Der Ministerrat
der Deutschen Demokratischen Republik
W. Stoph
Vorsitzender
Der Minister Für Nationale Verteidigung
Hoffmann
Armeegeneral

Anlagen: