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Ausstellung
„Erinnerung an die Zukunft
– Strahlenopfer von Hiroshima bis heute –“  

Am Mittwoch, dem 21. November 2012 wurde in der Schlosskapelle Parow unter der Schirmherrschaft des evangelischen und katholischen Militärpfarramtes Kramerhof, die Ausstellung „Erinnerung an die Zukunft – Strahlenopfer von Hiroshima bis heute –“  eröffnet.

Seit den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki ist der Menschheit die fatale und tödliche Wirkung von Massenvernichtungswaffen bewusst. Weniger bekannt ist, dass die überlebenden Opfer des damaligen Abwurfes und der nachfolgenden Generationen bis heute an den Folgen leiden – jetzt schon bis in die dritte Generation und ein Ende ist nicht abzusehen. Auch die zivile Nutzung der Kernspaltung hat immer wieder - wenn auch ungewollt - katastrophale Folgen, wie die Vorfälle in Tschernobyl oder Fukushima belegen.

Die Ausstellung zeigt Aufnahmen und Texte von Menschen, Städten und Landschaften, die an dieses Thema erinnern wollen – auch für die aktive Gestaltung unserer eigenen Zukunft.

Die Ausstellung ist vom 22. November bis 07. Dezember 2012, Montag bis Freitag von 09:00 bis 15:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Auch größere interessierte Gruppen und Schulklassen sind herzlich eingeladen. Diese sollten sich zuvor bitte beim Militärpfarramt Kramerhof unter 03831-683194 oder  03831-683198 anmelden.

Quelle: Pressemitteilung des evangelischen und katholischen Militärpfarramtes Kramerhof

        
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Der Kranich
gilt in Japan als Symbol des Lebens. Kranke werden gesund, so geht die Sarge, wenn sie tausend Kraniche falten.

Sadako Sasaki war zwei Jahre alt, als die Atombombe auf Hiroshima fiel. Erst Jahre später erkrankte sie an der unheilbaren Strahlenkrankheit. Sadako faltete 643 Kraniche, bevor sie starb. Sie wurde 12 Jahre alt. Ihre Freunde und Mitschüler falteten die 357 fehlende Kraniche.

Seitdem ist ihre Geschichte in Japan und weit darüber hinaus bekannt geworden. Japanische Kinder falten jährlich tausende Kraniche, die - zu Ketten gefädelt - in den Gedenkstätten für die unzähligen Atombombenopfer aufgehängt werden. Heute ist er neben der Taube das bekannteste Friedenssymbol.

Eine Faltanleitung zum Ausdrucken finden Sie hier – pdf Datei

Weitere Sonderausstellung der Evangelische und Katholische Militärseelsorge Kramerhof/Parow:
2008, 2009, 2010, 2011

© Peter Kieschnick