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8. Seenotrettungsübung vor Hiddensee

Juni 2010 - in der 23.Kalenderwoche fand die jährliche Seenotrettungsübung östlich von Vitte im Ranzowstrom statt.
Angenommen wurde die Havarie zweier sinkenden Schiffe. Diese wurden durch zwei Barkassen der Marinetechnikschule dargestellt. In drei Rettungsflößen konnten sich Verunglückte retten aber 12 verletzte Personen trieben im 11 Grad kalten Wasser. Leicht- und Schwerverletzte u.a. mit Brandverletzungen, Handamputation, Schädelhirntrauma sind dabei. Die "Verletzten" wurde entsprechend der Verletzungen geschminkt. Dargestellt wurden diese Personen durch Soldaten des Sanitätszentrum Kramerhof.
Die Seenotrettungsboote des DGzRS "Herta Jeep", "Dornbusch", "Stralsund", "Nausikaa", "Zander" und das Tochterboot "Ströper" kamen zu Hilfe. Der Hubschrauber "Christoph 47" ließ ein Rettungsfloß zu Wasser. Die im Wasser treibenden Personen wurden gerettet und die Personen in den Rettungsflößen geborgen. Als Einsatzzentrale war das Seenotrettungsboot "Theo Fischer" eingesetzt. Nach den Bergen und der Erstversorgung durch ein Ärzteteam des Klinikum am Sund wurden die "Verunglückten" mit Hilfe der Reederei Hiddensee nach Vitte gebracht. Dort wurde durch den Katastrophenschutz ein Notversorgungsplatz mit Zelten errichtet sowie ein Landeplatz für den Hubschrauber geschaffen. In den Zelten wurden die Verletzten und Geborgenen weiter versorgt.
An dieser Seenotrettungsübung beteiligten sich die Mitglieder der DGzRS aus Stralsund, Vitte, Zingst und Breege desweiteren die Freiwillige Feuerwehr Hiddensee und Taucher der Berufsfeuerwehr Stralsund. Auch Notärzte aus Stralsund, Rügen und Nordvorpommern waren natürlich dabei.


Die "Theo Fischer" zum Tag der offenen Tür an der MTS

© 2010 Peter Kieschnick