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9. Seenotrettungsübung auf den Sund

Am 07. Juni 2011 fand die jährliche Seenotrettungsübung auf den Sund vor der Hansestadt Stralsund statt.
Angenommen wurde die Havarie der MS "Altefähr". Es soll zur einer Explosion im Motorraum mit anschließenden Brand gekommen sein. Dabei erlitten Personen Brandverletzungen. Das Schiff beginnt zu sinken.

Am Bord des Schiffes wurden eine Rauchbombe gezündet, der den Brand darstellten sollte. Ein Notruf wurde an die Zentrale Rettungsstelle in Bremen abgesendet. Die Rettungsaktion wurde dann von der Leitstelle Stralsund gesteuert. Als Einsatzzentrale vor Ort war der Rettungskreuzer  "Theo Fischer" eingesetzt.

Der Rettungshubschrauber "Christoph 47" ließ ein Taucher zu Wasser. Dieser half den in Wasser treibenden Personen in ein Rettungsfloß einzusteigen.
Die Seenotrettungsboote "Herta Jeep", "Nausikaa", "Barsch" "Zander" und das Tochterboot "Ströper" des DGzRS nahmen die Verletzten an Bord. An Bord befanden sich Notärzte und Sanitäter. Die Verletzte wurden weiter zum Rettungskreuzer "Theo Fischer" gebracht, wo sie im Bordhospital weiter versorgt wurden.

Das Feuerlöschboot FLB 23-2 der Berufsfeuerwehr Stralsund unterstützte die Rettungsaktion und half bei der Brandbekämfung.
Die schnelle Einsatzgruppe der Berufsfeuerwehr hat während dessen an Land eine Sammelstelle für die Verunglückten aus Zelten erstellt. Dort halfen auch Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Stralsund, die von Bord übernommen Personen zu versorgen. Es mussten schwere Brand- und Bauverletzungen behandelt werden. Danach würden die Verletzten weiter in den Krankenhäuser transportiert werden.

Die "Verletzten" wurden durch die Marinetechnikschule gestellt, die durch das Sanitätszentrum Kramerhof realistisch geschminkt wurden.

           

© 2011 Peter Kieschnick