Schwimmerflugzeug Heinkel He-59

Verwendet wurde das Mehrzweckflugzeug als Aufklärer, Bomber, Torpedobomber, Minenleger, Nebelflugzeug, Transporter, Trainer und zur Seenotrettung.

Erstflug: September 1931
Baujahr: ab 1932
Bauwerft: Firma Bachmann Ribnitz und Firma Arado Warnemünde
Besatzung: 3 bis 4 Mann
Triebwerk: 2x BMW VI 6,0 ZU
Leistung: 2x 486 KW
Länge: 17,35 m
Spannweite: 23,66 m
Höhe: 7,10 m
Startmasse: 8875 kg
Geschwindigkeit max.: 240 km/h
Reichweite max.: 1860 km
Dienstgipfelhöhe: 7700 m
Bewaffnung: 3x 7,92 mm MG 15
500 kg Bomben oder ein Torpedo

Varianten:

Bezeichnung: Merkmal / Besonderheit / Bemerkung
He 59a Prototyp mit Schwimmern
He 59b Prototyp mit bereiften Fahrwerk
He 59A Testmaschine Anfang 1932
He 59B-1 Serienmodell mit einem 7,92mm MG im Bugkonus - 16 Stück wurden gebaut
He 59B-2 Ganzmetallnase mit Glaspaneelen für den Bombenschützen, Bewaffnung in der Nase und Oberdeck mit einem verglasten Schützenstand, weiteres MG auf der Rumpfunterseite
He 59B-3 Aufklärer mit einem zusätzlichen Rumpftank
He 59C-1 Umrüstung aus der He 59B-3 zum Schulflugzeug
He 59C-2 Umrüstung aus der He 59B-3 zum Rettungsflugzeug mit sechs Schlauchbooten, Klappleiter und medizinischer Ausrüstung
He 59D-1 Schul- und Rettungsflugzeug
He 59E-1 Schulflugzeug für Torpedobomber
He 59E-2 Schulflugzeug für Aufklärer mit drei Kameras
He 59N Umrüstung aus der He 59D1 zum Schulflugzeug für Navigatoren

In Parow waren folgende Schwimmerflugzeuge Heinkel He 59 nachzuweisen:

Werk Nr. Kennung
bis 1939
Nachweis
in Parow
Bemerkung
1830 S6 + C16 Oktober 1937 Oktober 1938 in Pütnitz
S6 + D61 1937 bis 1939
  S6 + D62 1937 und 1938  
S6 + D63 1937 und 1938
  S6 + D64 1937  
  S6 + D65 1937 und 1938  
  S6 + D66 1937  
  S6 + D67 1937 und 1938  
  S6 + D68 1937  
  S6 + D69 1937  
  S6 + D70 1937 bis 1939  
  S6 + D71 1937 und 1938  
  S6 + D72 1937 bis 1939  
  S6 + D77 1937  
  S6 + D78 1937 bis 1939  

 © 2005 Peter Kieschnick