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Kampfanzug der Volksmarine

Der erste Gefechtsanzug "Kampfanzug See" wurde 1962 eingeführt und hatte eine gelbe Farbe.
Der Kampfanzug VM war eine Weiterentwicklung und wurde 1981 eingeführt. Er besaß folgende Mehrzweckeigenschaften:

  • Schutz vor Kälte und Nässe

  • Rettungsmittel

  • Schutz vor Massenvernichtungsmittel.

Der Kampfanzug VM hatte eine auffallende Orange Farbe, diese ist auf dem Wasser weithin sichtbar (Seenotrettung). Als Material wurde ein Spezialgewebe auf Dederonbasis mit gummierter Oberfläche verwendet. Der Auftrieb des Kampfanzuges VM betrug 16 kp. Der Kampfanzug VM bestand aus drei Teilen:

  • Hose

  • Jacke mit eingearbeitete Schwimmweste und Rettungsgürtel

  • Zubehör: Hosenträger, Tragetasche, Farbbeutel, Trillerpfeife. 

Dazu gehörten noch Gummistiefel und die Schutzmaskentragetasche mit der Truppenschutzmaske und Schutzhandschuhe.
An der linken Brustseite befand sich ein Sichtfenster, in der die Rollennummer bzw. Dienststellung auf Karton geschrieben stand. Das gleiche Fenster befand sich auf der Tragetasche. Die Jacke ging in der Kapuze über, die einen verstärkten, festgepolsterten Kinnverschluss hatte. Dadurch nimmt ein im Wasser liegender die Rückenlage ein. Der Rettungsgurt hatte hinten eine kleine Rückenstütze, er diente auch zum Bergen mittels Hubschrauber. Folgende Gegenstände würden in den Taschen Verstaut:

  • Jacke innen in der Brusttasche möglich eine Pistole

  • linke Knietasche: medizinisches Schutzpäckchen und Verbandsmittelsatz

  • rechte Knietasche: persönliches Rollenbuch, Schreibgerät, Schlüssel für Lasten u.ä.

© 2006 Peter Kieschnick